TAUCHSPORT HARTWIG
Fallersleber Strasse 12/13
38100 Braunschweig
Fon 0171 - 65 67 67 2
Skype rainer.hartwig
info@tauchsport-hartwig.de
 
   

 
news
 




 

Info von Heinrichs Weikamp vom 28. Januar um 19:04 ·

Betrifft: Tauchcomputer "OSTC plus".

Am 26. Januar 2019 ist es auf unserem Stand auf der Messe "boot" zu einer Explosion der Lithium-Batterie in einem heinrichs weikamp Tauchcomputer gekommen. In Folge der Explosion wurde der Batteriefach-Deckel abgesprengt. Eine Person zog sich durch umherfliegende Teile leichte Schnitt- und Brandverletzungen am Unterarm zu, weitere umstehende Personen erlitten ein Knall-Trauma.

Der "OSTC plus" kann entweder mit einem Lithium-Akku oder mit Einweg-Batterien betrieben werden.
Ursache der Batterie-Explosion war eine unzulässige Kombination von verwendeter Batterie und Einstellung des Tauchcomputers: Es war eine nicht wiederaufladbare 3,6V Batterie eingelegt, der Tauchcomputer jedoch auf einen wiederaufladbaren Batterie-Typ eingestellt. Infolge einer in diesem Zustand erfolgten versuchten Aufladung über mehrere Stunden kam es zur Explosion der Batterie.

Um eine Wiederholung eines solchen Vorfalls auszuschließen, beschränkt die Firma Heinrichs Weikamp die bestimmungsgemäße Verwendung des Tauchcomputers "OSTC plus" mit sofortiger Wirkung auf die ausschließliche Benutzung von

- wiederaufladbaren 3,6 Volt Lithium Akkus, oder von
- nicht wiederaufladbaren 1,5 Volt Einweg-Batterien.

Von der weiteren Verwendung nicht wiederaufladbarer 3,6V Lithium-Batterien in Tauchcomputern des Modells "OSTC plus" wird aufgrund der möglichen Gefahr einer Verwechslung des verwendeten Batterie-Typs in Kombination mit einer falschen Batterie-Einstellung dringend abgeraten.

In Kürze wird weiterhin ein Firmware-Update bereitgestellt werden, welches die Benutzerführung bei der Einstellung des Batterietyps verbessert, mit dem Ziel, die Wahrscheinlichkeit einer unpassenden Einstellung weiter zu reduzieren.

1,5 Volt Einweg-Batterien werden vom Tauchcomputer automatisch erkannt, auch bei falscher Einstellung des Tauchcomputers erfolgt in diesem Fall keine Ladung.

Tauchcomputer der Modellreihe "OSTC 2", "cR", "OSTC4" oder "DR5" mit fest eingebauten Lithium-Batterien sind von dieser Sicherheitswarnung nicht betroffen, ebenso nicht die Modelle "OSTC Sport" (altes und neues Modell) "OSTC 3" und "frog" da diese generell keine Ladefunktion enthalten.

Die Firma Heinrichs Weikamp ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Freiburg im Breisgau und seit 10 Jahren auf die Herstellung von hochwertigen Tauchcomputern sowie Unterwasser-Leuchten spezialisiert. Bisher wurden über 20 Tausend Tauchcomputer verschiedener Modellreihen ausgeliefert. Dies ist der erste uns bekannte Unfall infolge einer unzulässigen Kombination von verwendeter Batterie und Tauchcomputer-Einstellung. Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und stehen für Rückfragen selbstverständlich zur Verfügung.

*********************************

Rückrufwarnung durch Huish Outdoors für Hollis / Oceanic Membranregler

Die Firma Huish Outdoors – Eigentümer der Marken Oceanic und Hollis – hat am Dienstag den 26.Juni 2018 eine Rückrufwarnung für die membrangesteuerten ersten Stufen der Marken Oceanic und Hollis veröffentlicht.

Betroffen sind die ersten Stufen von membrangesteuerten Reglern die zwischen dem 1.Oktober 2017 und dem 25.Mai 2018 verkauft worden sind ODER in dieser Zeit im Service waren und hier mit einem neuen Hochdruck-Tellerventil ausgestattet wurden. Dieses Hochdruckventil kann einen deutlich verminderten Gasdurchlass unterhalb eines Flaschendrucks von ca. 35 Bar (500PSI) hervorrufen. Anscheinend befürchtet der Hersteller dass durch das fehlerhafte Hochdruckventil ein falscher Flaschendruck angezeigt werden könnte. Aus der Rückrufwarnung geht kein Hinweis auf fehlerhafte Mitteldruckabgänge hervor. Insgesamt sind lt. Meldung von Huish Outdoors ca. 4.500 Atemregler (erste Stufen) betroffen.

Kunden die in dem Zeitraum (1.10.2017 - 25.05.2018) einen Oceanic oder Hollis Regler gekauft oder im Service hatten, werden dringend gebeten das Modell und die Seriennummern auf den Webseiten von Oceanic und Hollis zu prüfen und die Regler - falls diese zum Rückruf passen - direkt in den Service zu geben:

Hollis: recall.hollis.com
Oceanic: recall.oceanicworldwide.com

*********************************

Keine Kostenlose Ersatzteilegarantie mehr bei Sherwood
Die deutschsprachige Sherwoodvertretung wurde aufgelöst. Daher gibt es derzeit keinen Sherwoodvertrieb mehr im deutschsprachigem Raum. Damit sind auch bis auf weiteres keine Ersatzteile mehr erhältlich. Die kostenlose Ersatzteilgarantie, die an den Vertrieb im deutschsprachigem Raum gekoppelt war, existiert damit nicht mehr. 08/2018

*********************************



*********************************

Cressi 1. Stufe MC7
Die 1. Stufe MC7, die in Verbindung mit der 2. Stufe Ellipse ausgeliefert wurde, wird seit 2009 nicht mehr produziert. Ersatzteile sind mittlerweile auch nicht mehr lieferbar. Cressi bietet derzeit einen Austausch in die neue 1. Stufe MC9 für 129,- € an. 09/2016

*********************************


Scubapro verlängert Revisionsintervall
Scubapro verlängert das Revisionsintervall für seine Atemregler und Erste Stufen um ein Jahr. Damit muss das Equipment ab November 2012 nur noch alle zwei Jahre oder 100 Tauchgänge zum Check
Scubapro rechtfertigt das verlängerte Revisionsintervall mit der durchweg hohen Qualität seiner Produkte. Mit der neuen Maßnahme wolle man auch die Kundenzufriedenheit steigern, so der Hersteller in einer Pressemitteilung, sowie den Käufern bares Geld und Zeit sparen. Ab 1. November 2012 gilt die neue Regel: Allerdings sind nur Automaten und Erste Stufen, die ab dem 1. November 2012 erworben wurden, davon betroffen. Sie müssen jetzt erst alle zwei Jahre oder 100 Tauchgänge zum Check - je nach dem, was zuerst eintrifft. Für älteres Equipment gilt weiterhin die alte Ein-Jahr-Regel für die Revision.


*********************************

Neue Kennzeichnungsreihenfolge des TÜV-Stempels

Seit dem 1. März 2012 gibt es eine geänderte Kennzeich-nungsreihenfolge des TÜV-Stempels auf Atemgasflaschen. Ab sofort steht die Jahreszahl vor dem Monat statt wie bisher umgekehrt. Erfolgte zudem eine Festigkeitsprüfung, so steht ein »F« an letzter Stelle.
Die Kennzeichnung muss dann wie folgt aussehen: zwei-stellige Jahreszahl, gefolgt von einem Schrägstrich oder Punkt sowie der ebenfalls zweistellligen Monatsangabe.